Spur der Notwendigkeit Gottes aus den Sprachen

1. Am Anfang war das Wort

Die Schätzungen des Alters einer Anwesenheit von menschartigen Wesen an der Erde suggerieren eine Zeitdauer bis dahin millionen von Jahren. Es war ein riesiger Zeitraum ohne die Spuren von einer Zivilisation und Kultur der Menschheit. Etwas wirklich neues geschah aber erst auf einmal in einem winzigen Intervall der Zeit innerhalb der letzten 8000 Jahre. Ganz überraschend entsprang eine verwickelte Hochkultur aus dem „Nichts“ und ohne Vergleich mit dem Zustand „Abwesenheit der Entwickelungssprünge in Vergangenheit“. Keine Sorge für eine wahre „Wissenschaft“: da ist eine wahre Unverantwortung solcher „Wissenschaft“ aus toller Voraussetzung „unsere Vernunft ist der Menschheit genug“ (= tatsächlich ohne die Bedingung des Wissens – es ist eine Feststellung aus der Mathematik) und nichts mehr. Jede Evolutionstheorie steht so augenscheinlich im Widerspruch mit dem Anspruch aus notwendiger Logik:

– das Wort ist dem Menschen von dem Geist gegeben.

Alles im Leben stammt so weiter aus einer Urtümlichkeit mit dem Naturtrieb für das angeborene Ahnungsvermögen. Im Hintergrund meiner Ichheit steht Jemand aus mir unbekanntem Grund: Er ist meine innere Stimme als reine Bedingung meiner Tätigkeit in reiner Freiheit. Ich tue was ich will, aber meine Freiheit aus Seinem Diktat ist jetzt meine Belastung. Denn Er, als Ursache meiner Freiheit, existiert mit Seinem Wesen „Notwendigkeit“ in reiner Unfreiheit. Meine Verantwortung für die Moral „Erhaltung der Existenz“ wird so nur von Ihm gegeben. Die Negation dieser Realität (= „Notwendigkeit“) aus der Seite der Wissenschaft scheint mir vergleichbar mit einer Negation der transzendentalen Zahlen: die Existenz beider Realitäten ist einfach unabweisbar. Alles fängt weiter mit der Frage der menschlichen Sprachen an.

Die Wörter sind oft entweder banal oder überflüssig. Die Suche der Wörter für die entsprechenden geistigen Zustände ist andererseits oft voll der Schwierigkeiten: sie sind entweder unbeschreibar oder undarstellbar. Egal im Bereich der Gedanken wie im Bereich der Gefühle. Alles provoziert die These von einer Zivilisation in der Vorgeschichte der Menschheit: war den damaligen Urmenschen eine Macht der Einsicht im Kern des Verhältnisses zwischen Form und Wesenheit zur Verfügung? Eine Reihe der unerklärbaren Tatsachen steht noch immer vor uns als reine Herausforderung für die Wissenschaft. Ist, zum Beispiel, eine uns wohl bekannte Äquivalenz zwischen Energie und Masse der Körper eben eine Folge des Verhältnisses zwischen Form (= Energie) und Wesenheit (= Masse)? Sind wir fähig möglich triviale Tatsachen aus unserer Erfahrung richtig reinterpretieren und eine neue Welt ohne das Problem „Energie“ ausbauen?

Woher ist andererseits die reine Schönheit arabischer oder jüdischer Schrift, babylonischer oder sumerischer Schrift, des Sanskrits, … ? Die Urquelle dieser Schönheit liegt anschaulich in dem Reichtum der Symbole, nicht in dem Wort:

– ist die Ursprache aller Sprachen von den Symbolen dargestellt?

Ja! Am Anfang war das Wort! Aber erst nach der Ursünde. Der Inhalt der Vorgeschichte mit dem Schicksal der Urmenschen wurde sehr wahrscheinlich total abgewischt (= Platon: Untergang von Atlantis?). Aus der Tat der Urmenschen, nicht aus dem Willen Gottes. Ein „Anfang“ der Existenz ist unvorstellbar als total sinnlos:

– Grundsteine der Notwendigkeit sind Symbole der Nichtzeitlichkeit in der Sprache Gottes.

Sind unsere klassische Wege zum Ziel „Ursprung einer Ursprache aller Sprachen zu finden“ total falsch? Ja! Ein Wort entspricht nur einem Gedanken. Andererseits drückt das Symbol ein Sinnbild mit der Macht „Einnahme einer Situation in dem Komplex der Gedanken“ aus. Das Verständnis ist aber aus einwertiger (= notwendig) Logik Gottes ganz einfach. Andererseits aus zweiwertiger Logik in der Kontingenz ist es unendlich verwickelt.

Was war ein Reichtum der Symbole in der Ursprache der Menschheit? Sicher etwas ähnlich: eine unvorstellbare Möglichkeit der sinnbildlichen Darstellungen der Ereignisse im Laufe der Gedanken und Gefühle. Jeder Fluß der Gedanken oder Gefühle lag solcherweise in der Struktur der Ursprache als Ausdruck einer Form der Symbole aus den Urbildern der Urmenschen.

Was war für den Entwurf Gottes eine Entstehung der Kontingenz?

– Schmerz!

Was ist danach ein Motiv Gottes „Erhaltung der Existenz“ in der Kontingenz?

– Gnade!

So ist aus der Notwendigkeit! In der Kontingenz aber nicht! Gott braucht präzis nur zwei Symbole für „Schmerz“ und „Gnade“ von den zwei Ereignissen. Ganz anders ist in der Kontingenz. Wir haben es unpräzis und oft von den zwei Interpretationen eines Ereignisses.

Zum Beispiel im Reichtum der Symbole, in der Musik!

Isoldes Liebestod in der Interpretation von Vladimir Horowitz (= er spielt genau nach dem Wunsch von Wagner)

https://www.youtube.com/watch?v=hAi7dnvNCw0

ist ein reiner Ausdruck des Schmerzes, nicht aber ein reiner Ausdruck der Gnade

https://www.youtube.com/watch?v=Je4FdUW6xpg

in der Interpretation von Antonietta Rudge (= sie spielt genau nach dem Wunsch von Liszt).

Ja! Alles kam aus kontingenter Teilung im Geiste.

In diesem Sinne sind wir noch immer sehr entfernt von einer Zivilisation in der Urgeschichte aus unseren Träumen. Das Weltall war damals unvergleichbar mit dem heutigen Weltall. „Garten Eden“ ist nur ein Symbol damaliger Welt.

Dem Urmenschen war es aber genug nicht. Er wünschte noch die Bedingung des Wissen besitzen. Aus tragischer Konsequenz folgte das tragische Bild der Kontingenz! Und mit ihr werde ich weiter beschäftigt sein!

2. Sprache und Gefühl „Sprache“

Schönheit italienischer Sprache oder Raffiniertheit französischer Sprache, als die Sprachen unmittelbar aus lateinischer Sprache ausgeführt, waren für mich prädestiniert für die führende Rolle im Bereich der Kunst. Andererseits waren mir ungnädige Strenge deutscher Sprache oder reine Klarheit russischer Sprache als beste Lösungen für den Gebrauch im Bereich der Wissenschaft. Die Welt entschied aber logisch: sie sah ampassendsten Auswahl in der Einfachheit englischer Sprache.

So erst nach meiner Flucht aus der Physik erfaßte ich mit einer Sicherheit: eine Weltanschauung kann in präzisester Weise von einer Schärfe in der Sprache mit der Macht „Fülle der Substantive“ aus der Stärke „Arbeit von den Verben“ dargestellt werden. Und bei allem ohne die Doppelstrategie in der Suche von den Begriffen.

Also Deutsch! Zum Beispiel!

Sich irren ist menschlich. Aber eine Einsicht im Irrtum nimmt immer den Umfang der Katastrophe in deutscher Sprache. Nehmen wir triviale Aussage an:

– Betrug ist Täuschung.

Drückt sie eine Tatsache aus? Nein! Deutsches Wörterbuch (= Mackensen, Pawlak) reagiert sofort:

– Betrug ist (= bewußte) Täuschung –

als Folge

– Täuschung ist entweder bewußte Täuschung oder unbewußte Täuschung.

Richtig:

– optische Täuschung (= zum Beispiel) ist unbewußte Täuschung und entspricht keinem Betrug.

Darauf kann ein Einwand gestellt werden: ist eine Naturtäuschung überhaupt eine Täuschung? Sie ist nur eine Folge der Begrenztheit im Umfang der Empfänglichkeit (= Wahrnehmungsfähigkeit) als ein Problem aus der Sinnenwelt. Demzufolge existiert sie nur als ein Anschein ohne eine reelle Anwesenheit in der Welt. Ein Betrug kann andererseits unabweisbar nur aus geistigem Zustand „bewußt“ kommen. In dieser Weise entsteht die logisch rückwirkende Macht (=  mit dem Inhalt „Betrug ist Täuschung“) aus der Aussage

– bewußter Betrug ist bewußte Täuschung –

als ein reiner Unsinn aus der Tautologie in der Kontingenz

oder

als ein reiner Sinn aus der Negation dieser Aussage nach dem Anspruch aus der Notwendigkeit

– Betrug (= ein „Erzeugnis“ der Kontingenz) existiert nicht.

Alles steht in Übereinstimmung mit dem Kantschen Beweis für die Existenz Gottes aus der Moral. Ein Abstand von dem unannehmbaren Verhalten (= Heuchelei) ist schon genug für die Ausführung des Beweises:

– eine Welt ohne die Lüge (= in reiner Unfreiheit) ist notwendigerweise die Bedingung unserer Welt mit der Lüge (= in reiner Freiheit).

Aus allem ist jetzt klar:

– die Welt der Freiheit (= reine Schönheit der Kontingenz) existiert mit einer Anomalie „Betrug“ –

und

– die Welt der Unfreiheit (= reine Schönheit der Notwendigkeit) existiert kategorisch ohne den Betrug.

Ja! Das Ereignis „Betrug“ ist das Hauptproblem der Freiheit.

Also! „Unfreiheit in der Kontingenz“ als „Arznei für den Betrug“ ist „Niederlage Geistes“.

Mit der Folge:

– ein Betrug „Politik“ ist „Arznei für die Kontingenz“.

Ohne Alternative!

Alles stammt aus traurigem Ereignis „Ursünde“ mit tragischer Konsequenz

– „Freiheit ohne Lüge“ widerspricht kontingenter Logik –

in Zustimmung mit dem Status der Kontingenz im Bezug auf den Status der Notwendigkeit. Aus dieser Ansicht ist noch einmal zu betonen: das Grundproblem der Menschheit ist die Ursünde. Mit der Folge: jeder Mensch wird als ein Sünder geboren. Er kann im Laufe des Lebens als ein ehrlicher Mensch nur aus der Gnade Gottes existieren und seine Lage in der Kontingenz verbessern: ihm steht Angebot Gottes „Rettung“ zur Verfügung. Aber der Teufel wirkt mit dem anderen Angebot: alles ist lächerlich aus dem Standpunkt der denkenden Vernunft. So entsteht ein verführerischer Naturtrieb: nur dem Menschen ist das bemerkenswertige und entscheidende Maß für alles in der Welt gegeben. Total falsch! Hochmut wirkt feindlich als Betrug aus Heuchelei. Mit den tragischen Folgen.

Aber weiter!

Eine sehr unangenehme Schwierigkeit entspringt von dem Wort „Simulation“ (= es ist bei Pawlak als „Verstellung“, „Vorspiegelung“, „Scheingeschäft“ oder „Modellnachbildung“ vorgestellt). Das lateinische Wort „simulatio (onis) f “ ist anschaulich fremderweise vielfältig. Alles korrekt. Aber noch etwas! Das Verb „simulo (as, are)“ verfolgt auch leicht „etwas“ (= uns unbekannt) im Laufe eines Prozesses und versucht in dem anderen Prozeß mit dem Inhalt „etwas ähnlicherweise anders“ (= uns bekannt) ein Verständnis für „etwas“ zu liefern. In diesem Sinne ist jetzt „simulatio“ reine Nachahmung. Es ist zu betonen: „etwas“ bleibt „etwas“ und „etwas anders“ bleibt „etwas anders“. Aber! Der Zusammensetzung nimmt den Begriff „Nachahmung“ von einer Möglichkeit (=  „etwas“ wird bekannt) als eine Darstellung seiner Zusammenfügung. Er schafft jetzt den Vorschlag für den neuen Begriff „Verwandlung“ oder „Umgestaltung“ des ontologischen Wesens am Wege zur Entstehung des physikalischen Weltalls. In diesem Falle entsteht das Weltall als ein Ergebnis der Simulation. Aus einem uns unbekannten Programm.

Nichts neues im Bereich meiner Ideen! „Etwas neues“ ist aber eine Darstellung der Macht aus der Ideen im Bereich der Scholastik. Diese Macht entspringt als Wunder aus dem Geist und zugleich als die Macht deutscher Sprache: das Verb trägt den Gedanken im Laufe ontologischer Aktivität. Das Ergebnis geistiger Tätigkeit entspringt so erst nach der Arbeit der Verben aus dem Umfang der Substantive:

– das Verb „vortäuschen“ = durch den Prozeß „bewußt falsche Vorstellung erwecken“ führt zur „Vortäuschung“ –

– das Verb „verstellen“ = durch den Prozeß „anders zu stellen“ führt zur „Verstellung“ –

– das Verb „vorspiegeln“ = durch den Prozeß „glauben machen, vortäuschen“ führt zur „Vorspiegelung“ –

mit dem Ergebnis

– Vortäuschung = Verstellung = Einstellvorrichtung = leicht auch Heuchelei –

entsprechend dem Sinn aus der Aussage

– Vortäuschung ist bewußte Verstellung!

Nehmen wir nur den Begriff „Vortäuschung“ an! Was ergibt das Verständnis in englischer Sprache? Ist er vergleichbar mit einem englischen Begriff aus dem denkenden Prozeß

„something existing in front of deception“?

Impossible!

Die letzte Frage betrifft jetzt das Problem sprachlicher Interpretation der Gedanken. Klar: ein Wort „stone“ in Englisch und ein Wort „Stein“ in Deutsch haben dasselbe für das Objekt des Denkens. Beiderseits endet der Denkvorgang mit augenscheinlich einem Begriff.

Was ist aber mit dem Begriff „Vortäuschung“?

Ein solcher Begriff existiert in keiner Sprache der Welt und mit nur einer Ausnahme „Deutsch“. Aus allem man kann beschließen:

– der Gedanke (= er ist dasselbe für jede Sprache ganz logischerweise in der Kontingenz, nicht aber notwendigerweise in der Logik Gottes) endet keineswegs mit nur einem Ergebnis (= es ist in dem Substantiv) des Denkvorganges –

als Folge der möglich mehrwertigen Interpretationen in dem Inhalt des Substantives (= natürlich in der Realität „Kontingenz“).

Das ist ein Weltproblem!

3. Logik der Sprache

Aus der Frage:

– was ist überhaupt die Macht aus ontologischer Struktur innerhalb des Gedankes in dem logisch bewegenden Verb?

Das ontologische Wesen dieser Struktur ist umwandelbar. Die Geburt der Elementarteilchen aus den Quantenwellen ist unmittelbar eine Bestätigung dieser Umwandlung. Ein materielles Erzeugnis wird davon von der notwendigen Vernunft anschaulich erlaubt. Denn diese Struktur steuert mit dem Denkvorgang. Diese Tatsache eröffnet weiter die Möglichkeit einer Materialisation und zusätzlich einer Umgestaltung der Gedanken mit dem Ergebnis: ein beliebiger Inhalt der Energie steht uns zur Verfügung. Das Wort ist solcherweise nur eine physikalische Stimme aus den Tiefen der Innenwelt mit der Gefahr: es ist fähig die Zerstörung des Weltalls verursachen. Diese Möglichkeit ist ein Ergebnis der Wissenschaft aus dem deutschen Verstand. Zufällig? Nein! Alles ist ausschließlich aus der Präzisierung der Worte im Verständnis zwischen Menschen. Deutschland steht so buchstäblich „über alles“ aus der Macht der Verben und gerade aus der Klarheit der Substantive. Ohne den Spaß.

Stammt urtümliche (= intuitive) Urangst der Menschheit von den Germanen eben aus dieser Gefahr? Ist die Übermacht aus der Sprache, nicht aus den Waffen, „angenehm“ für die Welt mit dem Teufel in menschlicher Natur und mit dem Unglück „Rache“ im Herz? Mir nach ist deutsche Macht aus der Sprache nur mit dem Wunder aus russischer Sprache vergleichbar:

– diese These stammt aus der Ignoranz des Verbs „sein“ in russischer Sprache.

Und wirklich! Unsinn „sein“ entspringt nur aus der Unmöglichkeit des Verbs „nichtsein“: Negation einer Unmöglichkeit ist jetzt einfach Unsinn mit der Folge „Anwesenheit der Notwendigkeit“. Mit logisch unvorstellbarer Existenz Gottes und empfindbarer Emotion der Liebe. Ein Gleichgewicht der Kräfte ist so am Ende glücklicherweise das Schicksal der Kontingenz. Optimistisch? Ich weiß es nicht. Alles hängt vom Gewissen im Wissen der Menschen ab. Alles ist schon in Heiliger Schrift geschrieben worden. So die Thesen

– die Erhaltung des Weltalls hängt von uns ab, nicht von dem Spender des Lebens –

und

– die Zerstörung des Weltalls führt uns im Nichts, nicht zum Spender des Lebens –

implizieren möglich die letzte theologische Frage

– ist ein Sinn notwendiger Existenz im Wesen des Spenders abhängig von der Verantwortung in der Freiheit der Kontingenz oder nicht?

Also: nach dem Anspruch aus der Notwendigkeit in der Kontingenz

– weder Etwas (= ohne den Sinn) noch Nichts (= ohne die Existenz) sondern „Etwas Drittes“ –

folgt die Frage

– was ist eigentlich „Etwas Drittes“ in der Freiheit?

„That is the question!“

Ist eine Antwort gewiß? Ja! Eine Begründung dieser These kann entweder aus dem Wissen oder aus dem Gefühl kommen. Das Wissen sagt mir nichts. Das Gefühl bietet mir aber etwas: es kommt als ein Paradoxon im Bereich kontingenter Logik

– weder Sinn noch Unsinn sondern „Etwas Drittes“ –

mit notwendiger Frage: um was geht es? Uns ist vorstellbar: ein Elektron stellt anschaulich „weder Sinn noch Unsinn“ dar! Ein solches Objekt existiert also mit der Eigenschaft „Unvorstellbarkeit“ als „Etwas Drittes“ im Sinne

– ein Elektron ist „weder Teilchen noch Welle“ sondern „Etwas aus reiner Transzendenz“ –

oder

– ein Elektron ist ein Teil der Realität im Spiel zwischen Notwendigkeit und Kontingenz.

Es ist allerdings auch untrennbar ein Teil der Gefühle im Sinne:

– ein Elektron liegt als ein „Ding an sich“ der Vernunft im Gefühl „Hoffnung“ –

aus der Sehnsucht „Eroberung des Wissens“!

Dem Pawlak nach entspricht „Hoffnung“ einem „Vertrauen zur Verwirklichung einer Erwartung“. Die Suche der Negation endet jetzt in der Vorstellung „Hoffnungslosigkeit“ (= ohne Erwartung) aus einer Unmöglichkeit

– „ohne Erwartung“ bezeichnet eine „Abwesenheit der Hoffnung“, nicht logische „Negation der Hoffnung“.

Mit diesem Gefühl stehen wir so wirklich am Boden der Existenz!

Es war nur eine Konstituante der Dreieinigkeit in dem geschichtlichen Wunder der unabhängigen Republik in Dubrovnik. Aus den Dreien

– Hoffnung, Beherztheit und Glauben –

strahlte das Licht urtümlicher Christenheit ohne die Belastung mit den Gedanken! Einfach! Alles kam aus den Gefühlen! Ohne den Irrtum aus den späteren Zeiten. Nein! Die Aussage „Wir sind Interpreten des Willens Gottes“ ist mindestens lächerlich! Das Wunder aus der Verbindung mit der Notwendigkeit kann uns nur aus unbewußtem kommen. Nicht aus gewöhnlicher Heuchelei der Menschen. Ja! Wir müssen wirklich am Anfang vorsichtig sein! Aber dort ist nicht alles! Die Offenbarungen bleiben selbstverständlich unter Kompetenz der Kirchen. So ist, zum Beispiel, dem katholischen Theologen Laurenz Volken nach:

„Müssen wir schließen, daß der Sohn Gottes uns alles gesagt hat und daß die Offenbarung mit seiner Himmelfahrt endet? Nein, gewiß nicht, da Christus uns das ausdrückliche Versprechen hinterlassen hat, daß der Heilige Geist kommen und uns weitere Offenbarungen bringen werde: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in alle Wahrheit führen … er wird reden, was er gehört hat, und wird euch das Künftige verkünden.“

4. Sprachen in meinem Lebenslauf

Der Einfluß von Dubrovnik (= ein einziger Punkt der Kultur mit der relevanten Einsicht in die geschichtliche Vergangenheit der südslawischen Völker in einer langen Zeitspanne aus mehreren Jahrhunderten der unabhängigen Republik) war entscheidend für mein Interesse im Bereich der Sprachen. Alles kam aus einer Neugier: ist ein geschichtlicher Ursprung der kroatischen Sprache rekonstruierbar? Das war reine Herausforderung aus wohl bekannter Tatsache: der Raum „unserer“ Dalmatien enthielt im Laufe der Geschichte keine Anwesenheit eines Volkes mit der Entscheidung „wir sind Dalmatiner und wir werden weiter noch in der Sprache der Dalmatien sprechen“! Das heißt: Römer haben immer lateinisch gesprochen, Griechen griechisch, Illyrer illyrisch, Italiener italienisch, Kroaten kroatisch, usw. Trotz allem existierte altdalmatinische Sprache aus einer Mischung vieler Sprachen. Sie lebt tief in der Erinnerung von Kroaten. Diese Sprache ist mir in den Zeiten meiner Jugend ziemlich bekannt geworden. Wie? Mein Vater entschied nach dem Rat meines Onkels Viktor Medur (= Onkel war ein wahrer Polyglott): meine Erziehung muß zugleich mit französischer und lateinischer Sprache zu beginnen. Mein erster Lehrer war so Onkel Viktor allein. Und später pater Josip Antolović, SJ, in Dubrovnik. Ich habe auch liebe Erinnerung an Frau Vera Vukmirica (= meine Professorin lateinischer Sprache am Gymnasium in Trebinje): als eine Dalmatinerin schuf sie mein Verständnis der altdalmatinischen Sprache. Nicht im Ganzen, aber genug für den Beschluß: die altdalmatinische Sprache stammt aus der Volksvariante lateinischer Sprache, nicht aus italienischer Sprache mit dem Ursprung aus der Literaturvariante lateinischer Sprache. Reiner Tatsache zufolge stammt aber französische Sprache sicher aus der Volksvariante lateinischer Sprache. Aus diesem entsprang meine Süchtelei: kann die These (= die altkroatische Sprache stammt aus altdalmatinischer Sprache) bestätigt werden? Im Falle ja (= etwas nebelig) sah ich tolle Möglichkeit: etwas im Dunkel eigener Geistigkeit zu probieren. Alles kam aus der Frage: kann ich im Zwischenraum (= ohne den Prozeß „lernen“) eine Kenntnis italienischer Sprache zu entschleiern? Dies wäre allerdings reine Überraschung aus dem „Unmöglichen“! Ein Wunder? Möglich nein! Ich konnte in Dubrovnik italienische Bücher zusehen, auch italienische Sprache im Kreise meiner Verwandschaft zuhören. Aber sprechen? Nein! Diese These ist unvereinbar mit der Größe einer Sprache von Dante! Ich wußte, zum Beispiel, für den Abstand identischer Form „me gusta“ (= mir gefällt) in spanischer und altdalmatinischer Sprache von „me plait“ in französischer Sprache. Wie konnte ich jetzt ohne das Wissen italienischer Sprache richtige Form „mi piace“ erkennen? Kam sie aus einem Urbild und unabhängig von meinem Bewußtsein? Mein Versuch „italienisch zu sprechen“ wurde normalerweise von den Phasen der Erleuchterungen und der Blockaden zusammengesetzt. Manchmal lächerlich. Zum Beispiel: „estero“ (= Ausland) war in „meiner“ Sprache „straniero“ (= Ausländer). Aber alles entwickelte sich mir zum Vorteil: ich war trotz katastrophischer Form doch verständlich. Die neue Überraschung kam viel später aus dem Mund eines Freundes (= ein Italiener): „Du sprichst italienisch in der Form aus den alten Zeiten und ganz ähnlich der Sprache von Boccaccio!“ Diesmal war aber mögliche Erklärung mir zur Verfügung. Eben damals hatte ich erstenmal etwas von der Keplerschen Idee „Archetyp“ gehört. Also! Alles aus meinem Problem müßte eben von einem Urbild abhängig sein. Und bald stand vor mir ein Buch von dem Physiker Wolfgang Pauli (= aus der Zusammenarbeit mit dem Psychiater Carl Gustav Jung) mit der These:

„Der Vorgang des Verstehens der Natur sowie auch die Beglückung, die der Mensch beim Verstehen, d.h. beim Bewußtwerden einer neuen Erkenntnis empfindet, scheint demnach auf einer Entsprechung, einem Zur-Deckung-Kommen von präexistenten inneren Bildern der menschlichen Psyche mit äußeren Objekten und ihrem Verhalten zu beruhen. Diese Auffassung der Naturerkenntnis geht bekanntlich auf Plato zurück und wird, wie wir sehen werden, auch von Kepler in sehr klarer Weise vertreten. Dieser spricht in der Tat von Ideen, die im Geist Gottes präexistent sind, und die der Seele als dem Ebenbild Gottes mit-ein-erschaffen wurden. Diese Urbilder, welche die Seele mit Hilfe eines angeborenen Instinktes wahrnehmen könne, nennt Kepler archetypisch“.

Es schuf ein gutes Gefühl! Aber alles ganz normal. Ich kann nicht aus dem Nichts (= es existiert nicht) abstammen. „Etwas Drittes“ hat meine Ankunft in der Kontingenz schon vorbereitet. Meine Sprache ist deshalb keine „meine“ Sprache. Sie ist aus ontologischer Nichtzeitlichkeit gekommen. Egal wie alle Sprachen in der Welt.

Aber! Wo ist die Quelle aller Sprachen in der Welt? Ich beobachte das Problem aus den folgenden Thesen:

– Gedanke als Denkoperator ist unmöglich ohne den Begriff –

und

– Begriff als Bedeutungsgehalt ist unmöglich ohne den Gedanken.

Negation dieser Aussagen ist Unsinn. Was ist aber Sinn als seine Negation? In kurzem gilt

– Gedanke hängt von dem Begriff ab –

und

– Begriff hängt von dem Gedanken ab.

Jetzt ist noch einmal zu betonen: wir sind Opfer der Kontingenz. Es is schon klar warum: diese Abhängigkeiten sind in der Notwendigkeit total überflüssig. Das Gesetz notwendiger Logik

– weder Gedanke (= geistig) noch Begriff (= ontologisch) sondern „Etwas Drittes“ (= aus der Zusammensetzung) –

bestimmt Einigkeit aus Zweien

– „Etwas Drittes“ ist Sinn aus dem Gedanken im Begriff –

oder

– „Etwas Drittes“ ist Sinn aus dem Begriff im Gedanken –

mit der Macht „Umwandlung der Existenz“. Das Phänomen „Wort“ kann dafür im Verstand nur aus dieser Gleichheit abstammen:

– nicht aus der nichtartikulierten „Sprache“ der Urmenschen.

Der Ursprung des Wissens konnte nur aus dem Urwissen der Menschen kommen, nicht aus dem Unwissen der nichtdenkenden Kreaturen. Die Natur „per se“ ist unfähig zu denken. Sie ist aber rätselhaft. Denn alles kommt aus ihrem Hintergrund. Das Ganze (= ein Ameisenhaufen, zum Beispiel) ist immer umfassender als die Summe seiner Teile (= der Ameisen, im Beispiel). Wie überhaupt ohne einen Plan im Hintergrund? Die Welt ist voll der Spuren aus der Notwendigkeit. Ohne das Interesse im Bereich der „Wissenschaft“.

Trotz der Tatsache: alles hängt von der Möglichkeit „Archetyp“ ab. Dort ist das Verständnis einer Verbindung mit den anderen denkenden Wesen. Und nur aus ihm kann noch eine Hoffnung entspringen:

– die Ursprache der Menschheit zu entschleiern.

So entsteht ein legitimes Problem:

war Johannes Kepler überhaupt ein Wissenschaftler?

Lächerlich! Milde gesagt.



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